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Magnesiumöl: Der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden?

Magnesium ist ein lebenswichtiges Mineral, das an über 350 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist. Doch viele Menschen haben unbemerkt einen Magnesiummangel, da der Magnesiumgehalt im Blutserum nicht immer den tatsächlichen Bedarf widerspiegelt. Der Körper kompensiert einen Mangel oft, indem er Magnesium aus den Knochen zieht. Doch welche Auswirkungen hat das auf unsere Gesundheit? Und kann Magnesiumöl helfen, diesen Mangel auszugleichen?

Warum braucht unser Körper Magnesium?

Magnesium ist für zahlreiche körperliche Funktionen essenziell:

  • Muskelentspannung: Als Gegenspieler von Calcium sorgt es für lockere Muskeln.

  • Nervensystem: Es wirkt beruhigend und hilft bei Stressbewältigung.

  • Herz-Kreislauf-System: Magnesium hält Blutgefäße elastisch und unterstützt das Herz.

  • Knochen & Zähne: Es spielt eine entscheidende Rolle für deren Stabilität.

  • Blutzuckerregulation: Magnesium hilft Insulin, Zucker in die Zellen zu transportieren.

  • Energieproduktion: Besonders wichtig für Muskeln und das Herz.

  • Stoffwechsel: Unverzichtbar für Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel.

  • Vitamin C Aktivierung: Es sorgt für die optimale Nutzung von Vitamin C im Körper.

Ursachen eines Magnesiummangels

Ein Magnesiummangel kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden:

  • Chronischer Stress und hohe Adrenalinwerte

  • Dauerhafte Muskelanspannung, z. B. nach Traumata

  • Hoher Zuckerkonsum, der die Nieren belastet

  • Bestimmte Medikamente wie Herzmittel oder Psychopharmaka

  • Zu geringe Trinkmenge oder Nierenprobleme

  • Hoher Alkoholkonsum

  • Ungleichgewicht im Calcium-Magnesium-Verhältnis

  • Mineralstoffarme Böden und veränderte Nahrungsmittel

  • Verdauungsprobleme und Darmerkrankungen

Warnzeichen eines Magnesiummangels

Typische Symptome eines Magnesiummangels können sein:

  • Muskelkrämpfe, Zuckungen (z. B. Lidflattern, Wadenkrämpfe)

  • Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen

  • Nervosität, Reizbarkeit, Angstzustände, Depressionen

  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus

  • Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag

  • Taubheitsgefühl, kalte Hände und Füße

  • Muskel- und Gelenkschmerzen, Verspannungen

  • Verdauungsprobleme und Verstopfung

Magnesiumöl: Eine effektive Lösung?

Eine einfache und effektive Methode, Magnesium aufzunehmen, ist die perkutane Anwendung – also die Aufnahme über die Haut. Diese Methode umgeht den Verdauungstrakt und ermöglicht eine direkte Aufnahme:

  • Fußbad: 250 g Magnesiumchlorid in Wasser auflösen.

  • Vollbad: 500-1000 g Magnesiumchlorid für 20-30 Minuten.

  • Magnesiumöl: Direkt auf die Haut sprühen und einmassieren.

Magnesiumöl selbst herstellen

Die Herstellung von Magnesiumöl ist denkbar einfach. Dazu wird Magnesiumchlorid in Wasser gelöst:

  • 1:1 Mischung: 1 kg Magnesiumchlorid auf 1 Liter Wasser ergibt eine ölige Konsistenz, kann jedoch Sprühköpfe verstopfen.

  • 1:2 Mischung: 1 kg Magnesiumchlorid auf 2 Liter Wasser sorgt für eine bessere Sprühfähigkeit und ist hautverträglicher.

Wichtig: Magnesiumöl sollte mindestens 20 Minuten auf der Haut bleiben, bevor es abgewaschen wird. Bei Juckreiz oder Hautreizungen kann die Konzentration angepasst werden.

Magnesiumöl ist eine einfache, natürliche und effektive Möglichkeit, dem Körper das wichtige Mineral zuzuführen. Es kann Muskelkrämpfe lindern, das Nervensystem beruhigen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Wer unter Magnesiummangel leidet oder seine Magnesiumversorgung optimieren möchte, sollte die transdermale Anwendung als sanfte und wirkungsvolle Alternative in Betracht ziehen.